Wir über uns
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| Wir, das sind Albert und Marion Kohmer. Wir wohnen in Heidesheim am Rhein. Heidesheim liegt zwischen Mainz und Bingen im schönen Rheinhessen Auf dieser Seite wollen wir Euch erzählen wir zu unserem "Hund" gekommen sind. Schon als Kind wollte ich (Marion) immer einen Hund. Da wir jedoch in einer Mietwohnung lebten ging dies leider nicht. So ging ich immer mit den Hunden aus der Nachbarschaft spazieren. Meine Mutter sagte immer, wenn du mal heiratest, kannst du dir ja einen Hund zulegen. Irgendwann hatte ich das Thema Hund etwas aus den Augen verloren. Doch eines Tages kam mein damaliger Chef ins Büro und präsentierte mir seinen neuen Hund. Es war eine Goldenhündin und ich war sofort wieder Feuer und Flamme. In mir wurden sofort wieder meine Jugendträume wach, aber ich wusste das noch die schwerste Aufgabe meines Lebens auf mich wartete.. Wie überzeuge ich Albert. Alberts Eltern hatten früher auch immer Hunde, die lebten jedoch im Hof und Garten. Sein Kommentar: Ein Hund kommt mir nicht ins Haus. Wer Albert kennt kann heute darüber etwas schmunzeln. Ich begann also gezielt mit meiner Überzeugungskraft. Kaufte Hundezeitschriften mit Golden Retriever drin, denn ein Golden sollte es schon sein. Ich schwärmte ihm vor wie schön es doch mit so einem kleinen Kerl ist und sein kann. Ob beim Spaziergang oder im Urlaub, immer machte ich ihn aufmerksam wenn uns ein Golden begegnete. Endlich zeigte er Interesse. Wir fingen gemeinsam an uns gezielt mit dem Thema Hund zu beschäftigen. Haben wir genug Platz und Auslauf, haben wir genug Zeit, ist die Betreuung tagsüber geregelt. Wir kauften uns Bücher über Golden Retriever, stöberten im Büro im Internet und fingen an uns nach einem geeigneten Züchter umzuschauen. Aber so einfach wie wir uns das vorgestellt hatten, war es nicht. Die meisten Züchter wohnten weit weg, Über die DRC-Welpenliste suchten wir nach Züchter im Umkreis von 200 Kilometer. Wir wollten den Welpen ja auch öfters besuchen. Albert nahm die ersten Kontakte auf. Auch hier erlebten wir viele Rückschläge. Entweder waren die Welpen schon alle vermittelt oder die Hündin wurde nicht läufig, oder die Züchter wollten ihre Hunde nicht so weit weggeben. Aber dann, unser Traum sollte sich endlich erfüllen, fanden wir einen Züchter in Wittlich der noch einen Welpen hatte. Wir machten für den 30.12.2001 einen Termin zur ersten Kontaktaufnahme aus. Aufgeregt fuhren wir im dichten Schneegestöber in die Eifel. Eigentlich wollten wir ja eine Hündin. Mit diesem Vorsatz kamen wir dann bei der Familie Thesen an. Wir klingelten und es kam uns ein lautstarkes Hundegebell entgegen. Manuela Thesen machte die Tür auf und wir waren sofort von 5 Golden Hündinnen umzingelt. Das waren sie also, die tollen Hunde. Nachdem wir endlich von den Hunden in den Hausflur gelassen wurden, lernten wir noch Manuelas Mann Peter und den kleinen Sohn Marius kennen. Dann endlich kamen wir ins Wohnzimmer, wir sahen die Wurfkiste. Mama Dizzy lag drin und rundum 9 kleine, süße Wollknäuel. Wir waren sofort hin und weg. So was süßes hatten wir noch nie gesehen. So klein wie Meerschweinchen. So was soll mal ein Hund werden. Das waren so unsere ersten Gedanken. Nach stundenlangen Gesprächen und enorm viel Streicheleinheiten für alle Hunde, machten wir uns schließlich wieder auf den Heimweg um nun eine endgültige Entscheidung zu treffen. Während unseres Besuches wurde nämlich zu der Hündin noch ein Rüde zur Vermittlung frei. Was machen wir nun ?? Auf dem Heimweg wieder mit ordentlichem Schneefall haben wir uns die Köpfe heiß geredet. Albert wollte den Rüden, ich die Hündin. Aber da ich ja froh war, das Albert mir endlich meinen Jugendtraum erfüllt, gab ich schließlich nach und wir entschieden uns für den Rüden. Zu Hause angekommen, haben wir sofort bei Peter und Manuela angerufen (nicht das uns noch einer den Rüden vor der Nase wegschnappt) und fest zugesagt, dass wir den Rüden haben wollen. Am nächsten Tag war Silvester. Es war unser schönster Jahreswechsel. Wir freuten uns so sehr auf unseren kleinen Welpen und konnten kaum abwarten ihn zu holen. Aber wir mussten uns leider noch etwas gedulden. Die nächsten Wochen waren wir damit beschäftigt unserer Familie und unseren Freunden klarzumachen, das wir auf den Hund gekommen sind., Körbchenkaufen, Fress- und Wassernapf, Hundespielzeug usw. Und dann noch eine Hürde die genommen werden musste. Der Name. Welchen Namen geben wir unserem Hund. Aber dies ging dann doch ziemlich schnell. Wir entschieden uns für "Dusty" . Nachdem wir alles vorbereitet hatten und nach mehreren Besuchen in der Eifel verging die Zeit dann doch ziemlich schnell und wir machten uns am 09.02.2002 auf den Weg endlich unseren Dusty nach hause zu holen. Wenn wir heute so darüber nachdenken könne wir uns ein Leben ohne Hund gar nicht mehr vorstellen. Albert sagt oft, warum haben wir das nicht schon viel früher gemacht. Wir hoffen, das uns Dusty lange begleiten wird und vielleicht zieht ja auch irgendwann ein zweiter Golden bei uns ein. Ja, so endete unsere Vorstellung vor fast 3 Jahren. Wir haben uns unseren Traum inzwischen noch mal erfüllt. Am 06.06.2006 kam unser Wirbelwind Tyler im Zwinger "Finnfield´s" auf die Welt. Da er im Wurf der einzige Rüde war, war uns die Entscheidung für ihn gleich abgenommen worden. Am 1.08.2006 holten wir ihn nach Hause. Nun ist unsere Familie komplett und wir genießen die Zeit mit unseren beiden "Jungs".
Albert und Marion Golden Retriever hinterlassen Haare auf dem Teppich und Pfotenabdrücke auf weissen Hosen, aber ihr liebenswerter Charme wiegt dies alles wieder auf. Vor einem Golden Retriever ist nichts im Garten sicher. Kahle Zweige werden angenagt und freudig apportiert, frisch gesetzte Blumenzwiebeln eifrig wieder ausgegraben, und mancher ehemals gepflegter Rasen sieht aus wie ein Truppenübungsplatz..... Golden Retriever springen mit einem Satz auf unser Sofa - und mit einem Augenzwinkern direkt in unser Herz ! Die Retrieverleidenschaft ist wie ein Virus. Wen sie befällt, der wird sie nur schwer wieder los.
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